Zurück in die Spur finden

Natürlich ist es ein gutes Gefühl, vor dem Urlaub oder vor einer Reise den Schreibtisch leer geräumt zu haben. Der Nachteil: kaum ist man wieder zurück am Tisch, laufen neue Projekte an zur generellen Desorientierung (die mich zumindest nach einigen Tagen Abwesenheit schon befällt). Heute saß ich an meinem Platz, und hatte das Gefühl, auf einen von Reifenspuren übersäten Sandplatz zu schauen. Wo ist der Anfang? Welche Spuren kann ich gleichzeitig verfolgen? Wie verteile ich die verschiedenen Richtungen in der mir vorhandenen Zeit? Wie vor allem schaffe ich es, mich nicht zu verzetteln – oder gar auf die Nase zu fallen? Pfffff, gar nicht so einfach. Mal sehen, ob ich das Gewirr am richtigen Ende zu fassen bekomme. Und in drei Monaten aus dem Sandkasten steige, mir den Staub von den Kleidern klopfe und erleichtert „erledigt“ denken kann…

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Wer die Welt erkennen will, muss ganz genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingesehen. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit (auch nicht das Telefonieren, obwohl es oft genug so scheint). Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

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