trotz Trennungsschmerz. Vor drei Tagen kannte ich „Dirty Projektors“ noch nicht. Seit gestern ist ihr neues Album meine Lieblings-CD im dichten Februargrau. Was für eine Sause! Dabei geht es um Trennung. Von der großen Liebe. Und um Aufbruch. Denn wie ich gelesen habe , ist nicht nur die geliebte Frau, sondern auch gleich die Band verloren gegangen. David Longstreth, der einzig übrig gebliebene Musiker hat sich darauf hin auf Kooperationen mit anderen Künstler/innen eingelassen. Das möchte man jetzt am liebsten gleich allen Lieblingsbands verordnen: Los, sofort mal mit anderen zusammen spielen. Dawn Richard ist für mich die Stimme der Stunde. „Up in Hudson“ das Lied, das ich am häufigsten abspiele. Und ich habe ein Lächeln im Gesicht, das doch sehr dem von Verliebten ähnelt. Was auch eine Erkenntnis wäre: Auch gescheitertes Verliebtsein macht glücklich. Und wer sogar bei einer Trennung sein Verliebtsein retten kann, hat zwar ein gebrochenes Herz, aber eins, das weiter schlägt.

Maren Wulf 26. Februar 2017
Ein feiner philosphischer Text. Und in die Musik, die dich inspirierte, höre ich gleich mal hinein. 🙂
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Stephanie Jaeckel 27. Februar 2017
Ach, nix als Erfahrung…
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