Manchmal

fühle ich mich wie der einarmige Kapitän auf einem kleinen Schiff. Die Lage ist unübersichtlich und Winde, Strömungen bestimmen, wo es lang geht. Wer auf eine einsame Insel angespült wird, kann sich eine Weile dort umsehen oder lieber gleich wieder in See stechen. Geht der Kompass baden, braucht es starke Nerven. Wenn die Sonne zur Nacht baden geht, möchte einer auch schon mal die Zeit anhalten. Jeder Tag ist einer wie gestern oder vorgestern und nur aus den kleinen Veränderungen spinnt sich die Reißleine für gefährliche Manöver. Ahoi. Und schon wieder ist ein Mann über Bord.

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Wer die Welt erkennen will, muss ganz genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingesehen. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit (auch nicht das Telefonieren, obwohl es oft genug so scheint). Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

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