Tag des Kaffees!

Eigentlich wollte ich heute etwas über Eleganz schreiben. Aber man soll die Feste feiern, wie sie fallen: also Kaffeeparty! Für mich heute kein Problem mehr. Ich bin mit den Jahren zu einer geworden, die vor dem Schlafengehen noch Koffein verträgt. Ich kann mir zumindest noch einen genehmigen. Prost! – Das zumindest verbuche ich in Großbuchstaben zu den Vorteilen des Alterns.

Angefangen hat alles mit meiner Geburtstagstorte. Mein Großvater war als junger Mann Konditor und hatte ein paar Rezepte über den Krieg gerettet. Eins davon was das für eine mächtige Buttercremetorte mit Biskuitteig und Kaffeecreme. Die bekam ich jedes Jahr und ich hätte dafür sterben können. Allerdings mochte ich die braune Brühe da noch lange nicht trinken. Mittlerweile ist sie mein Teddy-Ersatz. Eine Art Trost, mit dem man zwar nicht kuscheln kann, aber der sofort wirkt. Insofern ist er ein für mich ein Zaubertrank geworden. Ich würde wahrscheinlich böse Entzugserscheinungen haben, wenn ich eines Tages drauf verzichten wollte. Tatsächlich habe ich mal zwei Jahre lang keinen Kaffee getrunken. Aber mir fehlte die ganze Zeit etwas. Mittlerweile ist das Getränk ja weitgehend rehabilitiert. Das geht soweit, dass – aktuell zumindest – behauptet wird, Kaffeetrinker/innen würden länger leben. Ist mir egal. Ich will auch niemanden bekehren. Wer keinen mag, ist für mich weder Banause noch Kostverächter. Ich kann es mir allerdings nur mühsam vorstellen. Denn für Kaffeetrinker geht morgens immer die Sonne auf: Egal ob es draußen stürmt oder schneit…

 

Die Kaffeetasse mit Heiligenschein ist ein Markenlogo, das ich mir blöderweise nicht notiert habe. Toll, oder!?

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Wer die Welt erkennen will, muss ganz genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingesehen. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit (auch nicht das Telefonieren, obwohl es oft genug so scheint). Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

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