heißt in diesem Fall: weiter machen!

Die Klunker haben Geburtstag. Seit zwei Jahren schreibe ich (fast) jeden Abend etwas und stelle es hier ins Netz. Am Anfang war es ein Experiment. Mittlerweile sind diese Texte für mich der Abschluss eines Tages. Gab es etwas, was mir aufgefallen ist? Worüber habe ich heute nachgedacht? Was seit Tagen schon wieder vergessen? Hatte ich eine Idee – oder bloß Launen? Wer brachte mich auf neue Gedanken? Was stand in den Zeitungen? Gibt es gerade ein Lieblingsbuch? Was schreiben die anderen Blogger/innen? Gab es nachts Träume?

Das Wichtigste für mich war tatsächlich das Anfangen und das Dranbleiben. Viele Abende saß ich ewig vor dem Bildschirm, ohne dass sich auch nur ein Satz blicken ließ. Schlimmer noch, wenn mir kein Bild zum Tag passte. Manchmal habe ich hier Themen angepackt, die ich später für meine Arbeit übernommen habe – oder umgekehrt. Oft habe ich mich erstmals zu Dingen geäussert, zu denen ich mir bis dahin keine Meinung zugetraut habe.

Gelernt habe ich, dass „Machen“ tatsächlich etwas anderes ist als „vielleicht Machen“. Dass es die beste Übung ist, Dinge zu tun, als sich nicht zu trauen. Und dass es zwar oft ernüchternd ist, was hier und da bei rauskommt, aber dass diese Ergebnisse dann doch deutlicher die Richtung weisen, wohin es gehen könnte, als wenn man nichts in den Händen hält. Was ich mir wünsche? Noch mutiger zu werden. Und mehr Texte zu schreiben, die Euch zu Antworten inspirieren. Ansonsten? Machen die Klunker jetzt mal Pause. Euch einen guten Start in die Woche – und: herzlichen Dank für Eure Anregungen und Sternchen in den letzten beiden Jahren!

 

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Wer die Welt erkennen will, muss ganz genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingesehen. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit (auch nicht das Telefonieren, obwohl es oft genug so scheint). Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

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