Ich war noch nie bei einem Festival. Zum Glück läuft gerade ein (und wahrscheinlich noch ein paar mehr) in Berlin und ich kann schnurstracks Abhilfe schaffen. Denn es wurde höchste Zeit für was Neues. Ich habe mir das Internationale Literaturfestival heraus gepickt. Klar, am Ende sind es auch „nur“ Lesungen. Aber mehrere an einem Tag geben bestimmt die Gelegenheit, mich noch einmal tiefer in aktuelle Bücher fallen zu lassen. Leider kann ich erst ab Sonntag. Und auch nicht wirklich ganztags. Aber ich bin schon ganz schön gespannt.

agnes p. 9. September 2016
Ja, da hast Du ganz recht. das Programm klingt wirklich interessant. Mal sehen, ob auch ich es schaffe, mich unter die Leute zu mischen – man muss ja mit niemandem reden 😉.
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Stephanie Jaeckel 9. September 2016
Erstens. Aber dass Reden zweitens hilft, habe ich gestern erfahren. Ich bin zur Akkreditierung hingefahren. Kein Mensch weit und breit. Dann sah ich jemanden im Kassenhäuschen. Der war zwar der Falsche, aber wir haben kurz gesprochen. Und später dann sprach mich jemand an, denn ich war einfach am falschen Tag dort und hätte noch lange warten können. Vor ein, zwei Jahren hätte ich da sicher Stunden gesessen und keinen Mucks von mir gegeben. Gestern war ich froh, einfach mal jemanden angequatscht zu haben. Und wie man sieht, haben auch Journalistinnen Sprechhemmungen. Ein Trost? Auf jeden Fall die Wahrheit.
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agnes p. 9. September 2016
ein „Trost“? Ich weiß nicht, ob es mich tröstet, dass auch andere Angst haben oder dass es ihnen auch schlecht geht. Was mir aber auf jeden Fall Mut macht und hilft ist, dass auch andere – in dem Falle Du – Hemmungen haben und hatten und diese ablegen und überwinden können. Das macht mir Mut – für mich und auch für andere mit ähnlichen Problemen. Deshalb vor allen Dingen ganz herzlichen Dank für Deine Antwort.
Liebe Grüße
Agnes
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