nutzlos

Komischerweise dachte ich zuerst an Müll. Aber der ist in den meisten Fällen nicht nutzlos, sondern einfach nur zu viel. Dann dachte ich daran, dass mir als Kind gerade nutzlose Dinge besonders schön erschienen. Ich war halt nie so fürs Praktische. Das kam erst später. Und hatte wohl viel mit Erfahrung zu tun. Kunstgeschichte studieren? Ist gar nicht nutzlos. Aber auch nicht besonders praktisch. Manchmal denke ich, dass mir von Kind an die Nutzlosigkeit als Lebensform vorschwebte. „Nur das Nutzlose bereitet Vergnügen“, schreibt Tschechow. Nicht das Schlechteste, Vergnügen zu bereiten.

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Wer die Welt erkennen will, muss ganz genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingesehen. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit (auch nicht das Telefonieren, obwohl es oft genug so scheint). Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

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