Abtauchen

Wie geht Leben in der Mitte des Lebens? Wohin man greift, Betriebsamkeit, Stress, Eile. Termine drücken, Erledigungen stehen an, Feierabend soll dann auch mal wieder sein. Hausarbeit türmt sich, der Garten, Familie und Freunde. Am Himmel ziehen Wolken.

Aus der Oberflächen-Strömung (was nichts mit Oberflächlichkeit, höchstens mit der eigenen Schwimmgeschwindigkeit zu tun hat) abtauchen. Ins kühle Dunkle. Was mich erwartet? Langeweile, Monsterfische, Alpträume? Ein Wunder vielleicht? Neue Erkenntnisse bestimmt. Ob die Seele zum Baumeln kommt oder nur meine Füße? So oder so: Die Klunker machen Pause. Leider nur kurz. Aber fürs Abtauchen reicht es dicke.

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Wer die Welt erkennen will, muss ganz genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingesehen. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit (auch nicht das Telefonieren, obwohl es oft genug so scheint). Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

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