U wie Umweg

„Umweg bezeichnet eine Abweichung vom kürzesten Weg bei der der Grund für die Abweichung nicht ausschließlich privat ist. Dies kann beispielsweise die Mitnahme eines Kollegen sein.“ – So ist es im Arbeitsrecht notiert, ich nehme nicht dauernd Kollegen mit, wenn ich mich auf Umwegen befinde, aber – ich weiß nicht so recht. Wozu Umwege?

Spaziergänge, sofort. Aber der Umweg macht Umstände. Er mäandert durch Zeit und Raum, vor allem, wenn man von beiden nicht viel hat (aber wer weiß das schon genau). Manchmal denke ich, der Umweg setzt mich wieder auf die Spur. Oder auf eine neue. Um – ist ja nicht Irr- das heißt, man kommt erst mal nur später an. Was hier und da Vorteile haben kann. Auch wenn es gemeinhin heißt, der Erste sei der Sieger. Mawarimichi heißt Umweg auf japanisch. Da hört man doch gleich, worum es geht. Und michi ist für meine Ohren ein versöhnlicher Schluss. Also, genug der heutigen Umwege. Ab ins Bett. Und morgen auf ein Neues!

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Wer die Welt erkennen will, muss ganz genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingesehen. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit (auch nicht das Telefonieren, obwohl es oft genug so scheint). Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

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