Manchmal möchte ich nur hinter dem Mond sein

und ein wenig im Sternenstaub schaukeln, der Musik im Weltraum lauschen (Stereo ist da nix gegen), über die eigene Endlichkeit nachdenken. Doch das einzige mir bekannte Hinter-Den-Mond-Shuttle fährt nicht täglich – überhaupt nicht regelmäßig – und so verpasse ich oft den Absprung. Und vertue Zeit. Nein, manchmal ist es wichtig, auf der Erde herum zu wirbeln. Aber ohne gelegentliche Abstecher in die Schwerelosigkeit (doch, doch, sehr wohl, auch ich bin ersetzbar), verrenne ich mich auf diesem Planeten. Da hilft nur ein Blick in unendliche Weiten. Und die Betrachtung von Sternenstaub.

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Wer die Welt erkennen will, muss ganz genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingesehen. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit (auch nicht das Telefonieren, obwohl es oft genug so scheint). Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

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