Den Blick heben

So sind Erwachsene. Habe ich jedenfalls gerade wieder in einem Kinderbuch gelesen: „Sophie auf den Dächern“ von Katherine Rundell: Wo sie nichts erwarten, schauen sie auch nicht hin. Auf Dächer zum Beispiel. Was soll da schon sein? Der Schornsteinfeger, wenn es hoch kommt. Oder ein paar Tauben. Für die Waisenkinder in der Geschichte von Rundell ein großer Vorteil, denn sie können auf den Dächern hin und her flitzen, ohne erwischt zu werden. Auch ich war verblüfft, als ich mir mal wieder das doch sehr hoch angebrachte Kunst-am-Bau-Werk an der Ecke Mehringdamm/Yorkstraße ansah. Seit wann hängt denn das Fahrrad da. Und wer kann mir sagen, was Scheise ist?

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Wer die Welt erkennen will, muss ganz genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingesehen. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit (auch nicht das Telefonieren, obwohl es oft genug so scheint). Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

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