denke ich, Augen schließen und drehen, mit leichtem Schwindel, bloß nicht stehen bleiben und atmen, damit die Regen fallen und die Wolken fliegen, drehen, durch die Dunkelheit, auf ewig festgelegter Bahn (oder wie war das?), einer Ballerina gleich, die auf den Klebspuren über den Bühnenboden schwebt (während die Knochen wehtun, was denkst du denn?). Überschläge, nach links schauen, wo ist bloß schon wieder der Mond, oder die Nereiden, das neckische Volk der Kamikazefliegerinnen, schon wieder vorbei für ein Jahr? Was ein Glück! Nicht übermütig werden, sonst schwappen die Wasser hoch und was sonst noch, ein ewiger Flug um die Sonne, mein Licht, meine Hitze, mein Leben und Tod, wenn verloschen. Weiterdrehen. Morgen ist schließlich schon wieder Montag.

papiertänzerin 11. Januar 2016
wow, was ein berauschendes Wortkarusell…
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