Wenn zum Beispiel wieder mal die Heizung ausfällt (und man ahnt, wie viele Wochen sich die Hausverwaltung weigern wird, zur Tat zu schreiten), wenn gleichzeitig der Zugang zu einem wichtigen Datensystem zusammenbricht, und man seine Artikel nicht los wird (und also erst später das Honorar vorbeikommt), wenn der Arzt bedenklich guckt und einen für bald schon wieder bestellt, wenn eine gute Freundin sich ewig nicht meldet, wenn die Lieblingsschuhe kaputt gehen, der Staubsauger, der CD-Player und das Flurlicht (jaja, hat alles unendlich lange gehalten, aber musses denn auf einmal sein?), kurz, wenn die Schatten lang und länger werden, was denn dann? – Eine saugute Flasche Wein kaufen, noch einen Artikel mehr schreiben, mit der anderen Freundin in die Therme gehen, endlich wieder mal früher ins Bett gehen und lesen. Was denn sonst?
