Abstand gewinnen.

Und damit meine ich: Abstand von sich selbst. Denn das ist eine Beobachtung, die ich gemacht habe: je mehr ich mich durch meine Tage hetze, desto weniger halte ich Abstand von mir. Ich bin derart involviert in mein Tun und noch schneller weil wichtig, wichtig, dass ich irgendwie an mir selbst ersticke. Wenn alles, was ich tue, wahnsinnig viel Sinn und Ernst und eben Wichtigkeit beansprucht, schmelze ich selbst dahinter weg. Spätestens dann wird es Zeit, eine Pause zu machen. Und was rät zum Beispiel der österreichische Philosoph und Kulturwissenschaftler Robert Pfaller? Eleganz. Wenn das mal keine Erlösung ist!

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Wer die Welt erkennen will, muss ganz genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingesehen. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit (auch nicht das Telefonieren, obwohl es oft genug so scheint). Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

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