Konzentration

„Zusammen zum Mittelpunkt“ – ein schönes Bild dafür, dass die gesammelten Denk- und Aufmerksamkeits – äh, ja, was eigentlich? Muskeln, Nerven, Transmitter??? sich auf das Wesentliche fokussieren. Scheint erst mal einfach, wenn man denn weiß, was man zum Mittelpunkt wählt. Und da geht das Theater schon beim Schulkind los, denn nicht immer ist das Schulbuch die interessanteste Option im Klassenzimmer. Natürlich zeigt sich schnell, dass Konzentration eine ziemlich smarte Fähigkeit ist, aber wie man da genau hinkommt, ist (mir) nie so ganz klar. Richtiges Essen (!), viel Schlaf, Sport, und dann wissen, wann und wo es drauf ankommt. Für Freiberufler/innen mit Terminabgaben ist die Konzentration wichtigste Voraussetzung für eine erfolgreiche Arbeit. Wenn es da hapert, sind oft die brillantesten Ideen nix wert. Sich mit Karacho los konzentrieren und dabei weder verspannt noch genervt zu sein, gehört zu den Fähigkeiten, die ich mir immer noch bei anderen abzuschauen versuche. Konzentriert, versteht sich…

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Wer die Welt erkennen will, muss ganz genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingesehen. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit (auch nicht das Telefonieren, obwohl es oft genug so scheint). Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

Comments 3

  1. SätzeundSchätze 9. Oktober 2015

    Hmm…neulich hörte ich in irgendeinem Spielfilm einen Satz, der Visconti in den Mund gelegt wurde: Konzentrier Dich! Konzentration ist das größte Glück!

    (ich glaube es war der Film über Romy Schneider – so unkonzentriert schaue ich fern).

    Aber der Satz stimmt: Konzentration auf den Augenblick, auf das Da-Sein, auch auf ein Ziel – in solchen Momenten ist man bei und in sich. Das kann doch auch glücklich machen?

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  2. Stephanie Jaeckel 9. Oktober 2015

    Na, das Meer der Möglichkeiten wäre, wenn ich da richtig höre, das Reich der Fantasie, in das man natürlich ausfliegen muss, um neue Ideen zu bekommen. Die zumindest lassen sich nicht – oder zumindest nicht ausschließlich – mit Konzentration bekommen (allerdings nur mit eben jener umsetzen). Ja, glücklich macht Konzentration auf jeden Fall. Es ist eine „dichte Zeit“, in der man Sachen erledigt, oder macht, also voran bringt. Es ist Bewegung, ein Ganz-Bei-Der-Sache-Sein. Schöne Momente.

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