Melancholie

Noch vor ein paar Wochen dachte ich, diesen oder jenen Auftrag zu bekommen, würde mich in den siebten Himmel versetzen. Und jetzt? Freude schon. Aber eher Melancholie. Weil es immer etwas anderes ist, ob man sich etwas wünscht und es dann bekommt? Oder weil ich zu gerne den Superwoman-Anzug überziehen und in manchen dunklen Nächten Feuerteufel zur Hölle jagen möchte, statt am Schreibtisch zu sitzen. Ich habe gar keinen Superwoman-Anzug. Ich muss mir was anderes überlegen. Einfach so weitermachen geht gerade nicht. Vielleicht werden die nächsten Tage auch ein paar Klunker über den Tisch fallen. Aber der Tisch bleibt stehen, Indianerehrenwort!

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Wer die Welt erkennen will, muss ganz genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingesehen. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit (auch nicht das Telefonieren, obwohl es oft genug so scheint). Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

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