Wie schnell das geht!

Die Jungvögel hüpfen aus den Nestern und die Neue Nationalgalerie, gerade mal drei Monate geschlossen, wird auch schon lebhaft von der Natur bewuchert. Aus allen Ritzen wachsen Gräser und anderes Grün, Spinnen experimentieren mit neuen Netz-Formen (Platz – und vor allem Ruhe – genug ist ja), der Specht hackt, ganz gegen seine Gewohnheit auf Eisen und zusammengerollte Schlafsäcke zeugen von noch ganz anderen nächtlichen Besuchern. Nicht fünf Meter entfernt rauscht der nicht enden wollende Straßenverkehr. Und hier ist schon fast so was wie Dschungel. Wenn das keine Großstadt ist!

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Wer die Welt erkennen will, sollte genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingeschaut. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit. Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

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