Die Jungvögel hüpfen aus den Nestern und die Neue Nationalgalerie, gerade mal drei Monate geschlossen, wird auch schon lebhaft von der Natur bewuchert. Aus allen Ritzen wachsen Gräser und anderes Grün, Spinnen experimentieren mit neuen Netz-Formen (Platz – und vor allem Ruhe – genug ist ja), der Specht hackt, ganz gegen seine Gewohnheit auf Eisen und zusammengerollte Schlafsäcke zeugen von noch ganz anderen nächtlichen Besuchern. Nicht fünf Meter entfernt rauscht der nicht enden wollende Straßenverkehr. Und hier ist schon fast so was wie Dschungel. Wenn das keine Großstadt ist!