Hä? – Nee, hammwa nich. Müssen wir im Duden nachschaun: Sperrgut, Sperrholz, Sperrmüll, Sperrstunde…, wer bei den letzten beiden Stichworten Witterung aufnimmt, liegt nicht falsch. Da hat offensichtlich jemand (WOYY mit Pseudonym und eine Frau, wie das Internet verrät) den Begriff „Stadtmöbel“ sehr wörtlich genommen. Denn es sind sperrige Geräte, Möbel, Badezimmereinrichtungesteile, Matratzen (am liebsten übrigens Sofas, wie bei facebook zu lesen ist), die Berliner nachts auf den Gehsteigen abstellen, wo WOYY dann mit ihren Schablonen vorbeikommt und sprüht. In Kreuzberg und Schöneberg habe ich bislang ihre Werke gesehen, es sollen auch schon welche in Neukölln gesichtet worden sein. Was für eine tolle Idee. Und wer eine Schubkarre hat und ein halbwegs großes Zimmer, kann sich die Kunst mirnichtsdirnichts nach Hause schaffen. Kuschelnde, sich umarmende Menschen sind stets zu sehen, man wünschte sich unbedingt mehr davon. A hug every day keeps the doctor away!

Aikitangera 7. Mai 2015
Ich sollte meine Augen mal sperrangelweit aufmachen, um nicht nur Sperrlinge (gibt es auch!), äh Sperlinge und andere Vögel zu beobachten, sondern auch die Kunst zu erblicken.
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Stephanie Jaeckel 7. Mai 2015
Spärrlinge, ach nee, das waren die Lärchen… ja, Kunst steht alle Nase lang rum. Der Kunsthistoriker sagt: Der Betrachter ist das Bild, äh, oder so ähnlich…
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