Seit November schneide ich Töne. Der Kurs läuft bei mir um die Ecke, die Atmosphäre ist entspannt und enorm motivierend. Ich bin wohl noch kein Mal nach Hause gekommen mit dem mauligen Gefühl, was nicht zu können (und genau dazu hätte ich allen Grund). Stattdessen kribbelt es mir immer schon in den Händen und im Kopf vor lauter Ideen, die ich als nächstes probieren könnte. Für mich steht an erster Stelle der Sprachschnitt. Doch läuft der Kurs unter dem Vorzeichen „musique concrète“, so dass wir an Geräuschen üben, die wir zueinander in Beziehung setzten, verändern oder sonst irgendwie choreographieren. Für mich ein tolles Übungsmaterial, bei dem ich mich nirgendwo in Inhalte verbeißen kann. Ich höre. Und suche den besten Weg. Die aktuelle Aufgabe lautet, einen Wassertropfen und einen asiatischen Handgong zu einer Geschichte? einem Stück? einer Übung? einem Hörspiel? zusammenzufügen. Erlaubt ist alles, was das Material hergibt. Sechs Minuten habe ich gebraucht (oder geschafft) – und sie gefallen mir gut genug, um mit einem Titel zu liebäugeln. Gar nicht so einfach, wenn ich keine Lesart vorgeben will. Weise ich auf die „Grundgeräusche“ hin, ohne die ja nix zu hören wäre, oder geht es mehr in Richtung der abstrakten Veränderung? Sollte ich mir technoide Phantasietitel zulegen (die im besten Fall wie gute Science-Fiction-Romantitel klingen) oder eher Wortspiele auf der konkreten Ebene suchen (die dann allerdings ins Behäbige abstürzen könnten) – ? Fragen sind das! Dabei sollte ich dringend die Wäsche waschen…

Simmis Mama 2. Mai 2015
Oh poste doch mal das Ergebnis!
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Stephanie Jaeckel 2. Mai 2015
Noch sind die Ausgangstöne nicht von mir selber aufgenommen – wir bekommen sie zu Übungszwecken gestellt. Da will ich mich noch zurückhalten. Aber die ersten eigenen Töne – wer weiß… wenn sie gut sind: ganz bestimmt!
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Maren Wulf 2. Mai 2015
Freue mich schon darauf!
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Simmis Mama 3. Mai 2015
Ah ja klar leuchtet ein. Soweit habe ich nicht gedacht.
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Stephanie Jaeckel 3. Mai 2015
😉 nö, das konntest Du ja gar nicht wissen.
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papiertänzerin 3. Mai 2015
… hast du Töne ! 😉
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Stephanie Jaeckel 3. Mai 2015
geliehene…
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