Vor allem Anliegen anderer scheinen in meinem Leben immer noch Vorfahrt zu haben. Zwar habe ich mir einen „Ich zuerst“-Zettel auf den Rechner geklebt, der fällt aber ob der Wärmeentwicklung regelmäßig runter und verpuzzelt sich unter mehr oder weniger dringenden Anfragen. Allenthalben hat sich schon ein schwacher Reflex ausgebildet, der mich davor bewahrt, sofort zu neuen Aufgaben zu springen, zumindest solange die „akute“ noch vor mir liegt. Heute kam eine neue Erkenntnis dazu: Ich muss nicht mal jede Gelegenheit beim Schopf packen. Selbst wenn der Kontostand deutlich Einspruch erhebt. Wenn ich Haltung bewahren will, bin ich die, die entscheidet. Puh. Gar nicht so einfach, mutig zu sein.

Simmis Mama 24. April 2015
Nee, diese Art Mut ist eine echte Meisterleistung. Chapeau für dich!
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Stephanie Jaeckel 25. April 2015
😉 Danke! Aber warten wir’s erst mal ab. Noch bin ich ja bei der Erkenntnis. Und wie sagt der Volksmund so schön: Einmal ist keinmal. Aber die Einsicht kam so jäh, dass ich sicher bin, sie nicht mehr zu vergessen.
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papiertänzerin 27. April 2015
… kenne ich nur zu gut …
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