Dringend! Eilt!

Vor allem Anliegen anderer scheinen in meinem Leben immer noch Vorfahrt zu haben. Zwar habe ich mir einen „Ich zuerst“-Zettel auf den Rechner geklebt, der fällt aber ob der Wärmeentwicklung regelmäßig runter und verpuzzelt sich unter mehr oder weniger dringenden Anfragen. Allenthalben hat sich schon ein schwacher Reflex ausgebildet, der mich davor bewahrt, sofort zu neuen Aufgaben zu springen, zumindest solange die „akute“ noch vor mir liegt. Heute kam eine neue Erkenntnis dazu: Ich muss nicht mal jede Gelegenheit beim Schopf packen. Selbst wenn der Kontostand deutlich Einspruch erhebt. Wenn ich Haltung bewahren will, bin ich die, die entscheidet. Puh. Gar nicht so einfach, mutig zu sein.

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Wer die Welt erkennen will, sollte genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingeschaut. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit. Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

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