Träumen, Fortsetzung

Wenn morgens die Träume anbranden und beim ersten Augenaufschlag zurück ins Nachtmeer rollen, wenn noch hier und da eine Schaumkrone übrig bleibt, Fantasiegeflitter oder Fitzelchen machmal nur… gibt es doch immer wieder Überraschungen.

Dass ich zum Beispiel immer weiß, ob es ein Traumbild ist oder eine Erinnerung. Dass ich im Traum nie meine „wirkliche“ Arbeit ausübe. Hausarbeit schon, Prüfungen noch und nöcher. Einmal habe ich zusammen mit Christoph Schlingensief was inszeniert – ein ziemlicher Stress, weil ich ja wusste, dass ich das nicht kann. Schreiben, Büro, Abgabestress, kommt nie vor (oder ich erinnere es nicht). Aber was seit einiger Zeit neu im Traumrepertoire ist: Fotografieren. Und das ist wirklich erstaunlich. Denn in den Träumen gelingen mir die spektakulärsten Fotos. Traumlandschaften meist, mit schwebenden Bäumen, polarlichternen Himmeln, riesige Landschaften, wenn ich es mir richtig überlege, und ich bin so froh, diese Aufnahmen gemacht zu haben. Was ist das? Traumfotografien, die ich niemandem je zeigen kann und die mich trotzdem glücklich machen?

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Wer die Welt erkennen will, sollte genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingeschaut. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit. Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

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