ist manchmal ein harter Job. Es scheint mir gar, als seien Regeln noch kontroverser diskutiert als die gute alte Ordnung. Erst wer Regeln breche, zeige wahren Charakter, so die einen, die anderen streichen stur jeden Rechtschreibfehler an, auch wenn sich vor ihren Augen gerade eine unglaubliche Wortschöpfung entfaltet. Tischregeln haben es in sich. Ohne Spielregeln wird es schwierig. Verkehrsregeln, dito. Wer gar Regeln in der Liebe aufstellt, wird an Grenzen stoßen (und die einzuhalten, ist noch mal ein ganz anderes Kaliber). Regeln sind nicht nur Ge- und Verbote. Sie sind Durchgänge und Zeichen. Sie sind selbstgemacht und uralt. Wer sich heute an Regeln hält, könnte sie morgen schon umgehen. Gerade, wer die Regeln beherrscht, mag mit ihnen hadern. Die kleine Abweichung verspricht größten Genuss. Oder größte Blamage. Also, wie halten Sie es mit den Regeln?
Clet Abraham mag auch keine Berliner Verkehrsschilder. Zu viele, sagt er auf seine Abneigung hin befragt.

papiertänzerin 28. Februar 2015
… vielleicht brauchen wir einfach mehr Regelndiebe…
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Stephanie Jaeckel 28. Februar 2015
Damit sie sie dann WOANDERS für viel Geld loswerden? Stelle ich mir lustig vor, v.a. der Sack, in dem sie die Regeln abtransportieren 😉
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