Heute ein König/eine Königin

Der Spass des Verkleidens ist eigentlich vorbei. Dennoch gibt es Dinge, die man vom Feiern mit in den Alltag nehmen kann. Zum Beispiel das Lachen. Ein Lieblingsspiel meiner rheinländischen Sambafreunde ist es, während des Rosenmontagszugs so viele traurig dreinschauende Pappnasen am Rand des Zuges zum Lachen zu bringen wie möglich. Es soll sogar Strichlisten geben. Ich habe es heute ausprobiert. Mein Zug war der Weg zum Büro, Pappnasen gab es keine, aber Verkäuferinnen, Taxifahrer, einen Postboten, zwei verlaufene Touristen, Handwerker, Passantinnen. Aus den Lächeln auf den Gesichtern hätte ich mir eine Krone basteln können. Ein schönes Gefühl.

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Wer die Welt erkennen will, sollte genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingeschaut. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit. Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

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