Was ich nur kurz anmerken möchte zur wohlfeil gewordenen Medienschelte, die mittlerweile von allen Seiten durch die Republik fliegt: Wer weiß überhaupt, dass das Schreiben journalistischer Texte heute zu den schlechtbezahltesten Tätigkeiten in Deutschland zählt. Klartext: meist unter dem Mindestlohn von 8,50€ pro Stunde. Honorare haben sich seit 2004 im Schnitt halbiert. H A L B I E R T. So, und jetzt mal scharf nachdenken.

saetzebirgit 20. Januar 2015
Und die Praxis, Praktikanten mit Aussicht auf ein Volontär für lau schuften zu lassen, Jungredakteure nur noch befristet einzustellen sowie den Platz mit Leserfotos (die nichts kosten) zu füllen, sollte auch nicht unerwähnt bleiben – so sorgen viele Verleger für „Qualitätsjournalismus“. Dennoch: „Lügenpresse“ ist ein übles Wort und dient nur der einseitigen Frustabladung einiger politisch Verirrter.
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Stephanie Jaeckel 21. Januar 2015
Ich hoffe, es bleibt bei den „einigen politisch Verirrten“ – mir kommt es gerade so vor (aber vielleicht sehe ich wirklich nur Gespenster) – als könnten sich schon deutlich mehr aufs gemeinsame Medienbashing verständigen.
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