Fußnote

Was ich nur kurz anmerken möchte zur wohlfeil gewordenen Medienschelte, die mittlerweile von allen Seiten durch die Republik fliegt: Wer weiß überhaupt, dass das Schreiben journalistischer Texte heute zu den schlechtbezahltesten Tätigkeiten in Deutschland zählt. Klartext: meist unter dem Mindestlohn von 8,50€ pro Stunde. Honorare haben sich seit 2004 im Schnitt halbiert. H A L B I E R T. So, und jetzt mal scharf nachdenken.

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Wer die Welt erkennen will, sollte genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingeschaut. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit. Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

Comments 2

  1. Avatar von Birgit Böllinger

    saetzebirgit 20. Januar 2015

    Und die Praxis, Praktikanten mit Aussicht auf ein Volontär für lau schuften zu lassen, Jungredakteure nur noch befristet einzustellen sowie den Platz mit Leserfotos (die nichts kosten) zu füllen, sollte auch nicht unerwähnt bleiben – so sorgen viele Verleger für „Qualitätsjournalismus“. Dennoch: „Lügenpresse“ ist ein übles Wort und dient nur der einseitigen Frustabladung einiger politisch Verirrter.

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