Dass mit einem Lächeln im Gesicht die Welt schon viel besser aussieht, wissen wir längst, meist aus eigener Erfahrung. Dass wir gut gelaunt anders in die Welt hinausgehen als wenn wir traurig gestimmt sind oder verzweifelt, erleben wir gelegentlich auch am eigenen Leib – mittlerweile ist es sogar wissenschaftlich bestätigt. Die Sache steckt – forschungstechnisch besehen – noch in den Kinderschuhen, d.h. bislang konnte erst nachgewiesen werden, dass ein veränderter Laufstil sich auf die Gedächtnisleistung auswirkt: wer mit schnellem Schritt aufrecht geht und sich mehr Raum für seine Bewegung nimmt, merkt sich mehr positiv konnotierte Wörter als traurig schleichende Probanten, mit hängenden Schultern und schlurfendem Gang, die sich ihrerseits mehr negativ konnotierte Wörter merken. Das zeigt, so Prof. Johannes Michalak, einer der Autoren der Studie „dass unsere Art sich zu bewegen Auswirkungen darauf hat, ob wir eher positive oder negative Informationen verarbeiten.“ Die Hoffnungen gehen weit, bis dahin, dass ein neu eintrainierter Laufstil Auswirkungen auf das Befinden haben, eventuell sogar Depressionen heilen könnte. Zukunftsmusik, keine Frage – aber eine verdammt schöne!

papiertänzerin 24. November 2014
… wow, heißt walken macht glücklich?
LikeLike
Stephanie Jaeckel 24. November 2014
hm,… ich bin keine psychologin, aber wenn du schnell walks, die schultern nicht hängen lässt und frohgemut ausschreitest, ich wüsste nicht, was da gegen ein mögliches glück sprechen sollte!
LikeLike
Ulrike Sokul 13. Mai 2015
Ein schöner GEDANKENGANG!
LikeLike