Sie waren gleichzeitig da, die Ideen, Bilder von Bäumen in Städten vorzustellen und die von „ersten Sätzen“, auf die mich meine Freundin Sieglinde gebracht hat, und die mich zu einer neuen Sammelleidenschaft führte, die längst weit über das erste Stück (s. Blogeintrag vom 22.09.) hinaus reicht. Und was passiert, wenn zwei Gedanken pfeilschnell und gleichzeitig auf eine Kreuzung zurasen? Sie verkeilen sich ineinander und sind so schnell nicht wieder voneinander zu trennen, auch verstopfen sie die Stelle, so dass andere Ideen erst mal weiter hinten im Stau stehen. Also gibt es heute beide: ein Bild von lebendem Holz in altehrwürdiger Innenstadt (Köln) und einen ersten Satz, schneidend wie der kalte Wind, der sich draußen zusammenbraut: „Die arge Spur, in der die Zeit von uns wegläuft.“ Aus: Christa Wolf, Kein Ort nirgends, 1982.

Maren Wulf 17. November 2014
Ein Baum, ein Baum… – 😉 – und so eine nette Miniatur drumherum! Freue mich schon auf die nächsten Gedanken-Verkeilungen!
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Stephanie Jaeckel 17. November 2014
Ich schwöre, es war auch wirklich einer, mit Baumkrone oben dran und nicht bloß ein stehengebliebener Stumpf! Demnächst dann auch welche mit mehr Panorama, es gibt schon einige Kandidat/innen (?!), aber das Drumherum muss noch angerührt werden…
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