Ich kann nicht behaupten, dass ich ihre Bücher „verstehe“. Aber ich liebe sie. Die kurzen (die meist super-kurz sind) begreife ich meist knapp. Das über den Klang der Stimme zum Beispiel oder das über Prousts „Recherche“. Andere, wie das Roman-Gedicht „Rot“ sind eher zum Neben-Dem-Bett-Liegen, um immer wieder reinzuschauen, einzelne Passagen zu lesen und mich vollkommen frei (wenn auch oft irritiert) zu fühlen (aber vielleicht gehört das ja zusammen). Ich freue mich über diesen Literaturnobelpreis. Ach schön, dass er an eine kanadische Autorin geht.
