Jahrelang habe ich mit größter Überzeugung davon gesprochen, garantiert nie irgendwo hin zu reisen, wo ich nicht hingehöre. Die Idee, fremde Länder zu besuchen, ist in meinem Abenteurerinnenherz groß, Alexander von Humboldt nicht umsonst mein Idol. Aber ich lebe im 21. Jahrhundert und ich habe verstanden, dass die Welt immer kleiner und immer bedrohter wird. Ich habe nix am Nord- oder Südpol zu suchen, ich gehöre nicht in den Dschungel und schon recht nicht in die Favelas wo auch immer. Aber –
Jetzt hat mich eine Sehnsucht gepackt, die so gar nicht mit diesem Selbstverständnis einhergeht. Ich möchte unbedingt die Sahara sehen. Lustigerweise habe ich vom Flugzeug aus schon einmal einen Blick darauf geworfen. Ich war hingerissen. Beließ es aber dabei.
Nun aber. Ein neues Buch hat damit zu tun, das ich gerade mit Begeisterung lese, von dem ich später hier noch berichten werde. Und nun will ich das sehen. Spüren, erleben. What for?
Ich weiß, dass plötzlich aufreißende Sehnsüchte genau so schnell wieder verschwinden können. Ich hoffe darauf. Denn nur etwas sehen zu wollen scheint mir zu wenig für eine so aufwändige Reise. Andererseits sind es ja manchmal völlig absurde Ideen, die einen im Leben auf eine entscheidende Bahn bringen. – Dennoch sträubt sich vieles in mir, Reisen nur zu machen, weil ich es kann.
Zum Glück habe ich noch Zeit, eine Entscheidung zu treffen. Vielleicht ergibt sich einmal eine Reise, bei der ich etwas mit meiner Sehnsucht verbinden kann. Ein Auftrag, ein Mensch, den ich in der Gegend besuche, wer weiß? Bislang habe ich zumindest verstanden, dass ich vorsichtig sein muss, für was ich meine Hände ins Feuer halte…

piri 10. Februar 2025
vorab – das Foto ist gigantisch!
Und dann heißt es, jedenfalls für mich, sag niemals nie! Ich würde nicht fliegen wollen, um in der Wüste zu landen. Vielleicht ergibt sich eine andere Möglichkeit.
Liebe Grüße
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Stephanie Jaeckel 11. Februar 2025
Alle anderen Reisemöglichkeiten dauern zu lange. Außerdem fliege ich enorm gerne. So sehr ich mich auch zurückhalte. Das Foto habe ich in Löwen gemacht: Eine aus dem Feuer gerettete Hand einer Heiligenfigur…
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Pascal 11. Februar 2025
Ich war früher neidisch auf meine Eltern, ich wollte immer in die USA oder Kanada. Denn sie waren schon da drüben.
Disneyland
Big Apple
Sanfrancisco
Mittlerweile
Möchte ich nicht einmal die Türkei, Brasilien, afrikanische Länder oder sonst wo hin…
Ich bleibe in Europa, ich war in
Norwegen
Schweden
Dänemark
Tschechien
Österreich
Italien
Griechenland
Frankreich
Spanien
England
Schottland
Niederlande
Belgien
Ich werde das erste Mal in meinen Leben eine Schiffsreise machen dieses Jahr.
Ja, viele Freunde von fliegen von mir in schöne warme Länder, aber ich bleibe auf meinen Kontinent.
Es spielt eine Art Sicherheitsgedanke in meinem Kopf mit den ich nicht näher beschreiben kann.
Ich bin dankbar in Deutschland zu leben und dankbar das ich in vermeintliche sichere Länder reisen kann.
Viel Erfolg fliege rüber aber solltest du du Familie haben überlege es dir..
Wobei Nord Afrika relativ sicher sein sollte
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Stephanie Jaeckel 11. Februar 2025
Ich habe keine Flugangst und ich habe keine Familie. An der Stelle bin ich frei, zu fahren, wohin ich will. Ich liebe Europa. Ich reise selten. Ich bin gerne in Deutschland. Ich würde nie in Kriegsgebiete fahren. Nicht aus Angst. Sondern weil ich das Gefühl hätte, ich mache mich über die tägliche Bedrohung, der die Menschen dort ausgesetzt sind, lustig. Und ich überlege mir es immer gut, bevor ich ein Ziel ansteuere. Für mich sind übrigens Schiffsreisen ein echtes Horrorszenario. Das würde ich nie können. So sind die Menschen verschieden 😉
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