Und Überraschung!

Gleich noch ein Geburtstag. Nein, seine Filme habe ich bislang nicht gesehen. Dafür habe ich seine Biografie mit viel Vergnügen gelesen. Vielleicht auch, weil er eine Koautorin hatte, mit der er abwechselnd Kapitel aus seinem Leben erzählte. Das fand ich ganz mutig und das war gut zu lesen. Ich schaue gelegentlich ins Buch und bekomme gleich Lust, etwas zu machen. Das ist toll. Und ich war ein großer Fan von Lynch’s Wetterberichten aus Los Angeles. Es waren kleine Alltagsklunker im besten Sinn: mit einem extrem begrenzten Vokabular (meist feste Wendungen aus der Wetterkunde) schuf er jeden Tag ein neues – nun, kein Haiku, aber ein fast ebenso lakonisches Gedicht für den jeweiligen Tag. Garniert mit einem Song, der ihm (angeblich) gerade beim Blick aus dem Fenster einfiel. Seine (ebenfalls angeblich) letzten Worte: Stay curious! Happy birthday David Lynch!

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Wer die Welt erkennen will, sollte genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingeschaut. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit. Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

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