eins, zwei, drei, ich

Das ist eine Strategie aus der Werbewelt, aber eine, wie ich finde, eher fröhliche. Die mal helfen kann, wenn man sich nicht sicher ist, für eine Sache Geld ausgeben zu wollen oder nicht. Oder die als Spiel an einem verregneten Nachmittag ganz ohne Brett oder andere Zutaten auskommt.

Die Herausforderung: in drei Begriffen den eigenen Geschmack, sagen wir für die Wohnungseinrichtung oder für die Vorlieben der Garderobe zu finden. Klingt simpel. Ist natürlich auch nicht dramatisch schwer. Hilft aber erstaunlich, wenn es um Entscheidungen geht. Die Idee stammt von dem amerikanischen Designer Jonathan Adler, der seine eigene Produktion als „modern american glamour“ bezeichnet (sich selbst aber als rastlos, misepetrig und sonst noch was). Ehrlichkeit ist natürlich auch hier unbedingt gefordert. Andererseits kann man so einen Stil oder eine Vorliebe entwickeln, die man gerne hätte. Wo man sich aber vielleicht nicht hintraut.

Meine drei Begriffe? western – grumpy – chic. Und Ihr so?

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Wer die Welt erkennen will, sollte genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingeschaut. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit. Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

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