„All mein Gedanken…“

Verblüfft stelle ich fest, dass gerade die Liebe mir mein Alleinsein auf der Welt besonders deutlich macht. Denn wenn „Du“ mein Innigstes bist auf dieser Welt, bleibst du eben doch mein Gegenüber, immer wieder der andere, auf den ich zwar setze, aber – eben.

Insofern dreht sich mir gerade die Richtung. Bislang dachte ich, man könne den Liebsten sozusagen in Liebe baden, ihn darin einbetten, ihm im Überfluss davon abgeben. Vielleicht ist es aber auch so, dass ich die Liebe in mir hüte. Wie ein Feuer, an das er kommen kann. Und natürlich auch umgekehrt. Dass es ein gegenseitiges Tun ist, keineswegs ein gemeinsames Projekt. Sondern ein immer erneuertes Versprechen, von dem eben auch schon alte Liebeslieder erzählen: „…von dir will ich nicht wenken“.

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Wer die Welt erkennen will, muss ganz genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingesehen. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit (auch nicht das Telefonieren, obwohl es oft genug so scheint). Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

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