Da isses!

Ein Gefühl wie Geburtstag. Aber nicht ganz so kindlich-innig, wie ich mir das offensichtlich bewahrt habe (klappt aber auch nicht immer) – auch ein selbst auf den Weg gebrachtes Buch ist am Ende Arbeit. Und an der klebt eben auch immer viel Anstrengung und Enttäuschung.

Keine Klage. Ich bin sehr froh. Auch weil es ein Gemeinschaftsprojekt ist, und ich sehe, wie viel Elan von allen Seiten da hinein gegangen ist. Keine Selbstverständlichkeit. Aber doch, ja, den ersten Tipp-Fehler habe ich schon entdeckt. Aber ich denke, das muss einfach so sein. Heute jedenfalls gibt es ein dickes Eis.

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Wer die Welt erkennen will, muss ganz genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingesehen. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit (auch nicht das Telefonieren, obwohl es oft genug so scheint). Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

Comments 21

      • Myriade 21. Mai 2021

        Nicht böse. Ich frage mich ob es Menschen gibt, die sich für Hölderlinsche Philosophie interessieren obwohl sie eine Vetsion in einfacher Sprache brauchen. Wie kommt jemand auf die Idee… Ist mir schon klar, dass das seltsam klingt, aber genau das war meine Überlegung

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        • Stephanie Jaeckel 21. Mai 2021

          😉ja, das habe ich mir auch so gedacht, aber es klang wirklich etwas grob, so nach dem Motto: „Wer braucht das denn?“

          Das Buch ist der Katalog zu einer Ausstellung im Tübinger Hölderlin-Turm. Damit ist vielleicht die Frage schon weitgehend beantwortet. Ansonsten ist es eben auch schön illustriert, d.h. es gibt vielleicht Menschen, die das interessant finden und reinblättern. Hier im Haus gab es spontan zwei Kanadier/innen (zu Gast), die das Buch bestellt haben. Für Leute, die Deutsch noch lernen, ist es genauso interessant wie für Kinder, die aus unerfindlichen Gründen Lust auf Hölderlin haben. Es kann im Ausland als Deutsch-Buch im Unterricht genauso verwendet werden, wie von Leuten gelesen, die den (oft) gestelzten Diskurs über Hölderlin zu langatmig finden. Es gibt allerdings keine Mega-Auflage, wir rechnen nicht damit, dass es ein Spiegel-Bestseller wird. Ich würde mich aber freuen, wenn sich Leser/innen angesprochen fühlen, die sonst vielleicht eben nicht…

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          • Myriade 21. Mai 2021

            Entschuldige, das sind so die Missverständnisse bei nur schriftlicher Kommunikation. Ja, ein Austellungskatalog ist natürlich einleuchtend. Und auch das Interesse von nicht gut Deutsch sprechenden Besuchern.. So gesehen, finde ich die Idee für einen solchen Katalog hervorragend. Nochmals sorry 🌹

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  1. Gabriele Kunkel 21. Mai 2021

    Liebe Stephanie,

    Glückwunsch zum Geburtstag deines Buches. Auf einfache Sprache stehe ich. Ich finde es ein echte Gabe, komplexe Dinge einfach ausdrücken zu können.

    Du hast die Corona Zeit kreativ genutzt.

    Ich ziehe um, nur zwei Häuser weiter, aber ich muss packen und drück mich gerade mal wieder davor..

    Alles Liebe und schöne Pfingsten.

    Lass dir dein Eis schmecken. 😍🍧🍦

    Herzlich Gabi aus München

    Von meinem iPhone gesendet

    >

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  2. mannigfaltiges 21. Mai 2021

    Das Büchlein ist heute gekommen, ich bin begeistert. Glückwunsch.
    Wer sowas braucht?
    Ich z.B.
    Bei mir liegt viel ererbter Hölderlin rum. Noch nie was darin gelesen. Hatte es auch nicht vor.
    Bin halt etwas schlichter im Geist. Und die Bilder sind auch toll!
    Beste Grüße
    Erich

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    • Stephanie Jaeckel 21. Mai 2021

      Lieber Erich, danke. Ich denke aber trotz allem nicht, dass ich für „schlichte“ Geister geschrieben habe. Wer Sprache oder Logik nicht so auf die Kette bekommt, ist ja nicht automatisch schlicht. Es gibt so viel mehr, als wir uns alle vorstellen können… Ja, ich hoffe, Du hast Vergnügen. Und die Bilder sind so oder so ein Spass!

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    • Stephanie Jaeckel 22. Mai 2021

      Liebe Brigitte, herzlichen Dank für Deine Wünsche. Die Erwartungen sind allerdings viel niedriger gehängt. Denn für mich zählt vor allem, dass ich einen Beleg dafür habe, in Einfacher Sprache schreiben zu können… Wir sind schließlich in Deutschland, man braucht für alles Zeugnisse und Beweise… – Aber ich freue mich natürlich trotzdem und weiterhin. Es ist einfach ein schönes Buch geworden.

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