Leben ist Utopie

Dieser Gedanke ist für mich in verfahrenen Situationen der Ansporn, nach vorne zu denken, mir auch unbequeme oder unkonventionelle Lösungen zu erlauben. Georges Perros schreibt:

„Alors, l’utopie, c’est de se prendre ein main, de se vouloir libre.“

Sich selbst an die Hand nehmen, sich selbst frei wünschen (und dorthin führen).

Georges Perron: papiers collés III, Paris 1978.

Filed under: Allgemein

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Wer die Welt erkennen will, muss ganz genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingesehen. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit (auch nicht das Telefonieren, obwohl es oft genug so scheint). Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

Comments 2

    • Stephanie Jaeckel 13. September 2020

      Nein, man wartet nicht. Das ist der wesentliche Unterschied. Eine Utopie will verwirklicht werden. Deshalb bedeutet Utopie auch Bewegung. Utopien haben die Kehrseite, das Gute zu wollen, aber eben noch nicht in der Wirklichkeit erprobt worden zu sein. Viele Utopien erwiesen sich deshalb als Alptraum, sobald sie existierten. Hier ist der Punkt, wo wir aus Fehlern lernen können. Step by Step, so würde ich eine Utopie verwirklichen, bloß nicht zu viel wollen, bloß nicht alles auf einmal…

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