Sich die Welt neu buchstabieren

Wenn mir eins klar ist nach dieser Wahl: nichts ist selbstverständlich. Egal, wer jetzt „schuld“ ist an dem Ergebnis, ich bin es ebenso, weil mir nicht klar war, dass ich meine Stimme auch habe, um sie zu benutzen. Ich war schweigend einverstanden oder gegen etwas, aber eben: Ohne den Mund aufzumachen. Es wird Zeit, mit eigenen Vorstellungen auch mal anzuecken. Oder zumindest Gefahr zu laufen, nicht nur Zustimmung zu bekommen. Ich bin kein besonders politischer Mensch. Aber ich merke, wenn die Zeiten sich ändern, darf ich nicht träge bleiben. Als erstes werde ich in eine Partei eintreten. Altmodisch, aber zumindest eine Verpflichtung, und ein Zugang zur Diskussion. Und wenigstens ein kleines Päckchen Verantwortung.

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Wer die Welt erkennen will, muss ganz genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingesehen. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit (auch nicht das Telefonieren, obwohl es oft genug so scheint). Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

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