Ins Träumen kommen

Meinetwegen auch tief tauchen, wegtauchen, ins Paralleluniversum verschwinden, nur noch Augen sein auf zwei Beinen und eine riesige Geschichtenmaschine im Kopf, die mit leiser Stimme aber bestimmt aufzählt, was Du gewünscht hast als Kind oder gefürchtet. Verwandlungen, Begegnungen – und Dir jede Stelle Deines Körpers buchstabiert, wo sich erstaunliches tun könnte, sich zeigen oder sich verpuppen zu einem Märchenwesen, einer Fee, ein Lieblingstier mit allen Sinnen und Möglichkeiten. Wie hattest ich das vergessen können. Und schon bald ist wieder Karneval, die große Zeit der Selbstinszenierung, dachte ich, während ich leichtfüßig durch die Ausstellung von Cornelia Schleime ging: „Ein Wimpernschlag“, noch bis zum 24. April 2017 in der Berlinischen Galerie.

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Wer die Welt erkennen will, muss ganz genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingesehen. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit (auch nicht das Telefonieren, obwohl es oft genug so scheint). Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

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