Erbsen picken

Wie viele Ähs und Öhs und Atmer und Seufzer und andere Laute wir beim Sprechen so unterbringen. Life gehört, klingt das alles ganz normal und beschwingt. Aber wehe, ein Interview wird für die Konserve fertig gemacht. Da gilt es in den Wortritzen picken, zwischen Silben, auf Konsonanten und hinter Vokalen. Viele Schlusswörter tragen lange Seufzerschleppen. Äh rammt dagegen immer wie ein Eisberg zwischen das Gesagte. Schlucken, klicken, gurgeln. Was es da alles so gibt! Ich bin erschlagen. Und käme jetzt ein Prinz mit goldenen Pantöffelchen vorbei, könnte ich nur noch müde lächeln.

Einsortiert unter: Allgemein

von

Wer die Welt erkennen will, muss ganz genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingesehen. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit (auch nicht das Telefonieren, obwohl es oft genug so scheint). Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s