Sternenfunkeln

Von wegen! Gestern Abend hatte ich alles noch weggenickt: Mars, Venus und Jupiter in ungewöhnlicher Konstellation, morgens um fünf? Ohne mich. Morgens um fünf schlafe ich. Da kann noch so eine Planetenkonstellation vorbeikommen. Hab‘ ich dann ja sowieso beim Kaffee in einem Online-Magazin in Großaufnahme. Aber dann: Es war noch stockdunkel draußen (was auch sonst…). Und da funkelte es sowas von hell ins Fenster, dass es eigentlich nur der Mond sein konnte, aber der hatte seine Bahn schon früher absolviert. Und, klar ist der größer. Mars, Venus und Jupiter gaben sich die Ehre. Das war richtig geheimnisvoll. Als wollten mir die drei nur mal schnell zuzwinkern, so kamen sie in diesem engen Fensterausschnitt eines Kreuzberger Hinterhofs zu stehen. Und ich wurde auch noch wach. Toller Moment. Und also zu notieren: Es gibt auch Nachts Sternstunden 😉

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Wer die Welt erkennen will, sollte genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingeschaut. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit. Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

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