Wenn es ernst wird, das heißt, im „wirklichen Leben“ bin ich keine begeisterte Kofferpackerin. Im Gegenteil: ich misstraue jedem Koffer (auch den eigenen), denn fast immer sind sie innen zu klein und außen zu sperrig, und dazu noch weitestgehend unauffällig, so dass sie gerne ein paar Runden auf dem Gepäckband drehen, ohne von mir bemerkt zu werden.
Dabei,… in Gedanken habe ich immer schon gerne Koffer gepackt. Einfach so zum Zeitvertreib oder um mich an einen tollen Ort zu tagträumen. Ich glaube, angefangen hat es mit einer Art Dialogspiel, das ich mit meinem Vater stets auf Neue gespielt habe und das so ging, dass er mir aufzählte, was er alles für das Überleben im Urwald, in der Wüste, auf dem Mond, etc. einpacken würde. Später habe ich mir tolle Kleider ausgedacht, aber auch immer wieder coole Gadgets (oder wirklich brauchbare Utensilien), um unterwegs den überraschendsten Eventualitäten zu trotzen. Vielleicht ein bisschen so wie ein James Bond-Köfferchen, aber eben auch mit Forschungsgeräten à la Humboldt, Seidenschlafsack und Handtasche. Ebenso oft habe ich den Einsame-Insel-Koffer mit Schallplatten oder Büchern gepackt. Jetzt ist wieder Fernwehzeit. Ich sollte mal wieder Koffer packen. Für einen Traumurlaub am Meer. Und einen zusammenfaltbaren Koffer nicht vergessen, um alle Souvenirs auch wirklich mitbringen zu können.

papiertänzerin 30. Juni 2015
…Fernweh, Heimweh, was beinhaltet mein Lebenskoffer, was trage ich seit Jahren mit mir herum, was brauche ich wirklich zum Leben und Überleben? Ich würde meinen Koffer am liebsten für eine Weile abstellen und mit leichtem Handgepäck weiter reisen…
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Stephanie Jaeckel 30. Juni 2015
… und die gesammelten Muscheln mit UPS verschicken? 😉
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papiertänzerin 30. Juni 2015
… wer sagt denn, dass ich zurück komme 😉
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saetzebirgit 30. Juni 2015
Schau doch mal bei Philea`s Blog vorbei, da geht es um die Bücherkoffer, die man zur Urlaubszeit packt. Und das ist wirklich unterhaltsam, weil es ähnlich wie in Deinem Beitrag oftmals auch darum geht, dass der Koffer eher als Symbol für das Reisen und das Fernweh steht, im Alltag aber ein ziemlich sperriges Gerät ist. Ich mag auch lieber meine Knautschtasche 🙂
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Stephanie Jaeckel 30. Juni 2015
Eine Knautschtasche! Wie cool ist das denn!? Aber dann sagt man eben doch, ich packe meine Koffer, wenn’s woanders hin geht. Es gab doch mal so ein Kinderspiel, „Ich packe meinen Koffer“ – aber ich erinnere mich nicht, wie das ging. Kannst Du Dich erinnern?
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saetzebirgit 30. Juni 2015
Oh ja, ich liebte das Spiel als Kind (weil ich die Älteste war, daher das beste Gedächtnis hatte und meine Geschwister immer eingepackt, sprich gewonnen habe). Es geht so: Ich packe meinen Koffer und nehme mit…dann muss der Erste einen Gegenstand anfügen, der Zweite muss den ganzen Satz wiederholen und dann auch ein Wort anfügen, usw. usf…und ausgeschieden ist derjenige, der sich nicht merken konnte, was schon im Koffer war. Gibt es inzwischen auch online (aber was gibt es nicht online?). http://www.webspiele.de/online-game/512-ich-packe-meinen-koffer-spielen.htm
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Stephanie Jaeckel 30. Juni 2015
Oh, kein Wunder, dass ich mich nicht erinnere. Klingt wie ein Spiel, das ich nicht so oft gewonnen habe… Aber einen Lektürekoffer will ich jetzt auch packen. Da schaue ich doch gleich mal bei Philea, wie groß das Köfferchen sein darf.
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