Freiheiten, die ich mir nehme

– der Gedankenstrich kann gar nicht lang genug sein. Freiheiten? Ja schon, aber… Termine, Sachzwänge, erst die Arbeit, dann das Vergnügen. So ungefähr sah das (Berufs-)Leben meiner Eltern aus. Für mich als Kind zumindest. Ich glaube, sie hatten so ihre Durchschlüpfe, die sie mir nicht verrieten, damit ich nicht auf „dumme“ Gedanken kam. Freiheit habe ich mir eine Kindheit lang gewünscht, aber mehr nebulös und als es soweit war, war mir die Sicht durch neue Pflichten verstellt. Mittlerweile? Ich habe mir die Freiheit genommen, den Beruf zu wählen, der mir richtig erschien. Ich bin, wie ich immer wollte, in eine Großstadt gezogen, usf. Aber ich stelle auch fest, dass ich mich in meinen Gewohnheiten ganz schön eingerichtet habe. Wenn etwas könnte, gehe ich erst mal hinter meinen Terminen in Deckung. Ganz schön bescheuert. Auf jeden Fall ein neues Feld, auf dem ich mich austoben kann.

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Wer die Welt erkennen will, sollte genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingeschaut. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit. Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

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