– der Gedankenstrich kann gar nicht lang genug sein. Freiheiten? Ja schon, aber… Termine, Sachzwänge, erst die Arbeit, dann das Vergnügen. So ungefähr sah das (Berufs-)Leben meiner Eltern aus. Für mich als Kind zumindest. Ich glaube, sie hatten so ihre Durchschlüpfe, die sie mir nicht verrieten, damit ich nicht auf „dumme“ Gedanken kam. Freiheit habe ich mir eine Kindheit lang gewünscht, aber mehr nebulös und als es soweit war, war mir die Sicht durch neue Pflichten verstellt. Mittlerweile? Ich habe mir die Freiheit genommen, den Beruf zu wählen, der mir richtig erschien. Ich bin, wie ich immer wollte, in eine Großstadt gezogen, usf. Aber ich stelle auch fest, dass ich mich in meinen Gewohnheiten ganz schön eingerichtet habe. Wenn etwas könnte, gehe ich erst mal hinter meinen Terminen in Deckung. Ganz schön bescheuert. Auf jeden Fall ein neues Feld, auf dem ich mich austoben kann.

papiertänzerin 19. Mai 2015
… ja, ja, die gute alte Komfortzone 😉 Bin gerade erst drauf gekommen, dass ich Freiheit mag und will…
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Stephanie Jaeckel 20. Mai 2015
Hm, komischerweise ist einem das halt nicht so auf dem Schirm, dass Freiheit eben kein Komfort ist, sondern eher so etwas wie Aufbruch.
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