Wahrscheinlich ist der Maibaum einer der „Gerüche“ meiner Heimat. Nicht dass er groß riecht, aber er war nicht weg zu denken aus meiner Jugend im Rheinland und eben etwas ganz besonderes. Denn in der Mainacht sprießen in der Stadt plötzlich Bäume. Birken mit zart grünem Blätterpflaum und bunten Bändern, die im Wind flattern. Jungs „setzen“ sie ihren Maimädchen, mehr oder weniger heimlich, ab der Dunkelheit jedenfalls sind auffällig viele Traktoren auf den Straßen unterwegs. In Berlin habe ich noch nie einen gesehen. Dabei müsste es doch auch hier einige Rheinländer geben -? (Birken zumindest stehen in und um Berlin mehr als genug). Einen Ersatz habe ich für dieses Mal wohl gefunden, als Familiennamen.

Aikitangera 2. Mai 2015
Darüber habe ich noch nie nachgedacht: Dass der Maibaum was Rheinisches ist. Aber du hast Recht: In Berlin habe ich auch noch keinen gesehen. Und was war ich stolz, als ich meinen ersten (und einzigen) mit 15 bekommen habe!
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Stephanie Jaeckel 2. Mai 2015
Nächstes Jahr ist Schaltjahr. Da dürfen auch die Maimädchen. Wie wäre es, Berlin dann mal was aufzumischen?
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