Sonneninseln

Eigentlich wollte ich heute über den brockenschweren Neid schreiben. Aber dann habe ich Marens wundervolle Sonneninseln gesehen und mich erinnert, dass ich ihr vor Monaten eigene Baumbilder versprochen habe. Außerdem ist Wochenende. Soll sich der Neid trollen und mir ein anderes Mal unbequem werden! Hier sind Mini-Inseln aus dem Schlaubetal. Aus dem vorletzten Frühjahr das ja spät, aber dann mit voller Wucht explodierte. Ein Tal wie in einem Märchenwald, zumindest in der Woche, wenn man als Spaziergängerin mit Kuckuck, Ente, Reiher, Eisvogel und, und, und die Landschaft für sich alleine hat.

Ach so, Marens Blog ist unter orteundmenschen.wordpress.com zu erreichen.

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Wer die Welt erkennen will, sollte genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingeschaut. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit. Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

Comments 4

  1. Avatar von Maren Wulf

    Maren Wulf 18. April 2015

    Was für eine hübsche Idee, liebe Stephanie! Stell dir mal vor, es schwappt eine Sonneninselwelle von Blog zu Blog. Nicht auszudenken! Dem Neid bliebe nichts anderes übrig als tief Luft zu holen, abzutauchen und Blubberbläschen zu blasen, während wir alle unsere Rucksäcke schulterten und einen Sommer lang durch die germanische Inselwelt streiften… Deinen Märchenwald, den merk ich mir. 🙂

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  2. Avatar von Stephanie Jaeckel

    Stephanie Jaeckel 19. April 2015

    Lieber Peter, der Schauspieler in Dir hat es sofort gesehen: Die Fotos sind tatsächlich die Bühne, zumindest in den allermeisten Fällen. Das heißt, erst wenn das Foto „steht“, schreibe ich den Text. Es gibt einige Ausnahmen. Und für Rezensionen habe ich mich entschieden, „nur“ das Buchcover zu zeigen. Anderenfalls wäre es mir zu maniriert (das Schreibprogramm schlägt hier hartnäckig „mariniert“ vor…). Und danke für Dein Lob. Eigene – und das ist hier ja wörtlich zu verstehen – „Ansichten“ zu teilen, ist eben bei aller Diskussionsfreude auch schön 😉

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  3. Avatar von Stephanie Jaeckel

    Stephanie Jaeckel 19. April 2015

    Liebe Maren, Du denkst an so etwas wie die LaOla-Welle? Ha, das könnte mir auch gut passen. Der Neid muss tatsächlich erst mal untertauchen. Zu viel Sonne… Ja, und das Schlaubetal ist schon eine ganz eigene Welt. Vor allem der Drosselrohrsänger hatte es mir angetan. Und der Zitronenkäsekuchen irgendwo auf der Hälfte des Weges…

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