Das wäre wohl was für Sammler, dachte ich. Archivarinnen. Wobei sich die Dinge dort meist ähneln. Dinge unvorhergesehen zusammenbringen, das wäre dann schon eher was für Erfinder/innen und Künstler/innen, die auf „zufällige Begegnungen“ launern wie die „einer Nähmaschine mit einem Regenschirm auf einem Seziertisch“. Wenn ich meine unaufgeräumte Wohnung betrachte: dito. Oder wenn zwei Menschen ein Paar werden. Würde ich mein Leben anders begreifen, wenn ich die Sache einmal so sähe? Welche Dinge bringe ich zusammen, welche Menschen? Erwächst daraus etwas? Zündet sogar was? Dinge zusammenbringen.
Das Zitat war zu Lebzeiten oft aus dem Mund von Max Ernst zu hören (er erklärte damit das surrealistische Denken und Tun). Es stammt aus den „Gesängen von Maldoror“ (1874) des Franzosen Lautréamont.

papiertänzerin 13. April 2015
… dein Klunker drückt sehr schön aus, was ich beim Erstellen meiner Collagen empfinde, danke!
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