Traumfische

„Die Nacht ist ein Aquarium, randvoll mit schwarzen Fischen. Du siehst sie nicht, sie schwimmen stumm um den ganzen Tisch herum…“

Hilfe! Nein, so ist es falsch, wie immer, wenn ich Gedichte zitieren will. Sie passen nicht in meinen Kopf, nicht mal kurze. Stets nehme ich die falsche – weil in Wirklichkeit gar nicht vorhandene – Abbiegung, und lande woanders. Nur nicht am Zeilenende. Meinen Lehrern war’s egal, Gedichte lernen stand selten auf unserer Agenda. Und jetzt hat mein Ex-Nachbar Dirk Held, von Beruf Schulbuchlektor (Deutsch!!!), Gedichte geschrieben. Sie sind, wenn nicht von mir vorgetragen, irre schön. 49 an der Zahl bilden sie ein kleines Kompendium zeitgenössischer Tierbeobachtung, mit erstaunlichsten Abbiegungen, die schon von sich aus ganz woanders landen.

Wer Lust hat, den Gedichten zwischen zwei Buchdeckel zu verhelfen, schaue nach bei https://www.startnext.com/traumfische – da gibt es auch das richtige Ende zum Traumfische-Anfang.

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Wer die Welt erkennen will, sollte genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingeschaut. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit. Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

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