sollte vielleicht besser Kunst zeigen, statt Steine zu werfen. Dachten sich findige Pächter, die das Gebäude 501 kurzerhand zur Galerie ausriefen. Ein Stuhl ist jedenfalls da, für Kunst dagegen ist kaum Platz. Gedankenkunst passt vermutlich rein. Weil das Häuschen geschlossen war, bin ich mit meinen Gedanken ein paar Mal drumherum gekreist (= keine Kunst). Auf der Webseite habe ich später gelesen, dass sich drinnen mal jemand Gedanken über das Betrachten des Himmels gemacht hat. Was denn zu tun sei, so seine Frage, wenn ihn einer oder eine auffordere, den Himmel zu betrachten. Wahrscheinlich lag die Kunst in der Antwort. Blieb mir also nichts, als bei den Grimms mal nachzuschauen. Und was lese ich da? „wer ein haupt von glase hat, muss nicht mit steinen fechten“ (1685) Na!? Isses nicht unglaublich!?

mickzwo 23. Februar 2015
Das erinnert mich an die neunziger Jahre des letzten Jahrhunderts. Da wurden überall die Innenstadttankstellen geschlossen. Eine von diesen wurde für kurze Zeit das Domilizil eines Malers. Der stellte seine Bilder in die Sonne, eben ans Licht nach draußen. Wenn genügend Träger da waren hat er auch Umzüge mit Bildern veranstaltet. das sah dann wie eine Kunstdemo aus. Bei schlechten Wetter wurden die Bilder in der Tanke untergestellt.
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Stephanie Jaeckel 23. Februar 2015
Wie schön ist das denn? Bilderumzüge! Die Tankstelle in unserer Straße musste einem modernen Townhouse weichen. Da sind ständig die Schaufenster im Erdgeschoss zerschlagen. Und so schließt sich der Kreis – na, zu einer wackeligen Acht zumindest.
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