Siegfried Lenz schreibt: „Es trifft gewiß zu, daß die Hoffnung eine Gnade ist. Aber fraglos ist sie eine schwierige Gnade. Sie fordert zuweilen unsere Bereitschaft, auch im Scheitern eine Chance zu sehen, in der Niederlage eine neue Möglichkeit. Vielleicht ist die Hoffnung die letzte Weisheit der Narren.“ Ich denke: Hoffnung, keine Angst!

muetzenfalterin 10. Januar 2015
Ich denke auch immer gern: Hoffnung, keine Erwartung. Das weitet den Blick.
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Stephanie Jaeckel 10. Januar 2015
Hm, vielleicht steckt schon in der Erwartung ein Fünkchen Angst – Angst vor dem, was alles kommen könnte, Angst, Vorstellungen loszulassen, wenig Vertrauen darauf, dass es so kommt, wie es kommt.
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papiertänzerin 10. Januar 2015
Hoffnung keine Erwartung, das gefällt mir sehr, aber welch schmaler Grad. Ich kenne auch die Wut auf eine Hoffnung, die einfach nicht aufgeben will. Erwartungslos vertrauen, wäre das schön….
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Stephanie Jaeckel 10. Januar 2015
Tatsächlich war es mir zunächst wichtig, Hoffnung gegen Angst zu stellen. Hoffnung versus Erwartung wäre wohl, um mit Seng Ts’an zu sprechen (den ich neulich in der Übersetzung von George Brecht und seinen Freunden zitiert habe), Vorlieben und Abneigungen über Bord zu werfen.
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