Im Schatten der Nacht,

die seit Taaaagen in unseren Breiten schon zur besten Kaffee+Kuchen-Zeit hereinbricht, bin ich noch einmal zum Potsdamer Platz gelaufen (in steter Deckung vor einem ziemlich zauseligen Wind). Schließlich wollte ich dokumentieren was ich damit meine, wenn ich gegen eben diesen Platz anpoltere. Also, das ungefähr meine ich: Eine Hochhausdichte, die man so nicht mal aus den Plattensiedlungen kennt (fahren Sie da mal mit dem Rad durch) und eine noch lieblosere Fassadengestaltung. Manche träumten schon ein Jahr nach der Fertigstellung davon, der Platz werde eines baldigen Tages einfach zu einem großen Schutthaufen zusammenfallen. Wie oft Träume geträumt werden müssen, bevor sie wahr werden, weiß ich nicht. Dass der Platz noch steht, kann ich fürs Erste vermelden. Es war trotzdem eine schöne frühe Nacht. Erste Weihnachtsbäume habe ich auch schon gesichtet. Die kommen aber erst später dran.

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Wer die Welt erkennen will, sollte genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingeschaut. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit. Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

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