Happy Birthday, Mark Rothko!

Auf dem Zenit seiner Bekanntheit (und Beliebtheit) strahlten seine Bilder. Mark Rothko, in Lettland geboren (dort – in Dünaburg damals noch russisch – schon am 12. September 1903, nach dem julianischen Kalender), kam mit 10 Jahren nach Amerika. Das Studium an der Yale Universität brach er nach zwei Jahren ab, seine erste Einzelausstellung hatte er mit 30 Jahren. “When I was a younger man, art was a lonely thing. No galleries, no collectors, no critics, no money. Yet, it was a golden age, for we all had nothing to lose and a vision to gain. Today it is not quite the same. It is a time of tons of verbiage, activity, consumption. Which condition is better for the world at large I shall not venture to discuss. But I do know, that many of those who are driven to this life are desperately searching for those pockets of silence where we can root and grow. We must all hope we find them.” Der Schatten der Verzweiflung lag schwer auf dem späteren Leben von Rothko. Vielleicht war er auf der Suche nach einem „pocket of silence“, als er sich am 25. Februar 1970 die Pulsader aufschnitt. “Silence is so accurate.”

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Wer die Welt erkennen will, sollte genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingeschaut. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit. Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

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