Die Ein-Stück-Sammlung

Sammeln ist nicht so meins. Dennoch habe ich einige Sammlungen. Angefangene Sammlungen, die – unfreiwillig – schon nach dem ersten Erwerb abgeschlossen blieben. Zumindest in der Realität. Im Kopf sieht es anders aus. Betrachte ich das Sammlerstück – in Sekundenschnelle nur häufen sich zum Beispiel Tüten. Wundertüten aus aller Herren Länder… (zugegeben, ich sehe gerade auch das Plastiktütendebakel in den Meeren. Und bin froh, nur eine zu haben). Die Ein-Stück-Sammlung ist in gewisser Weise perfekt für kleine Wohnungen und für Träumerinnen. Zum Repräsentieren taugen sie wenig, zum Tauschen kaum, zum feierlichen Verschenken schon gar nicht. Oh, ich sehe gerade, dass diese frühe Tüte aus meiner Sammlung noch „Tasche“ heißt. Und artig angibt, aus welchem Kunststoff sie gefertigt wurde. Sie muss aus den 1960er Jahren sein, ich werde das gleich mal recherchieren…

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Wer die Welt erkennen will, sollte genau hinsehen. Schon als Kind habe ich mir häufig die Augen gerieben und - wenn es sein musste - noch einmal hingeschaut. Mittlerweile arbeite ich als Journalistin und als Autorin. Auch hier ist das genaue Hinsehen, keineswegs das Schreiben, die, wenn man so will, Kerntätigkeit. Doch während ich meinen Blick bei der Arbeit fokussiere und das Gesehene zu allen möglichen Richtungen hin ausleuchte, möchte ich in meinem Blog kurze Blicke wagen. Wer zurückschaut, ist herzlich willkommen.

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